Im Herzen Europas am Ende der Welt? Teil 1

Grenzenlos mit der Seele baumeln...Bild: © Murat Gök, „Border (Hammok)“, 2010 Courtesy PİLOT Gallery, Istanbul

Grenzenlos die Seele baumeln lassen…Bild: © Murat Gök, „Border (Hammock)“, 2010 Courtesy PİLOT Gallery, Istanbul

Sensibel für die Vergangenheit, achtsam im Jetzt, wachsam in die Zukunft. Dieses Blog widmet sich in Wort und Bild den vielfältigen Themen des tschechisch-slowakisch-österreichischen Miteinander- oder auch Nebeneinander-her-Lebens. Vielleicht trägt es ein wenig zu einer besseren Verständigung der Weinviertler mit ihren Nachbarn bei und hilft, Ressentiments abzubauen und Grenzen in uns zu überwinden.

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Nach mehr als 20 Jahren seit dem Fall des Eisernen Vorhangs gibt es zu unseren östlichen Nachbarn noch immer nur mäßige Kontakte. Anders als gegenüber der Tschechischen Republik kann jedoch in Richtung der Slowakei leidvolle gemeinsame Geschichte nicht als Entschuldigung gelten. Der Soziologe Anton Pelinka umschreibt in einer 1997 veröffentlichten Studie zur sozialen Dynamik im Grenzraum die Stimmung in der Slowakei mit „resignierter Freude“, während auf österreichischer Seite „abwartendes Misstrauen“ herrsche. Sogar die in dieser Studie offenbar werdenden Hoffnungen haben sich auch 2011 noch nicht erfüllt.

Hohenau an der March. Auch wenn dies nicht die eigentliche Grenzbrücke ist – sie steht symbolhaft für die Qualität der Übergänge in die Slowakei. Ab einem Pegelstand von 4,30 m geht hier gar nichts mehr. Bild: Kris B. Flašar

Was nützt eine Grenzöffnung, wenn die Infrastruktur fehlt? Ein Ausbau oder gar Neubau von Verkehrswegen und die Errichtung von Brücken wurden völlig verschlafen. Die von Politikern zunächst überschwänglich angekündigten neuen Grenzübergänge fielen bald „Sparpaketen“ und mitunter kleinkariertem, parteipolitischem Hickhack zum Opfer. Daran ändert auch ein Prestigeprojekt, wie das eines Radfahrerstegs bei Schlosshof nichts. Von mancher Seite geschürte Ängste vor zunehmender Kriminalität, wachsendem Verkehr und Abwanderung von Kaufkraft taten ein Übriges. Selbst die besonders von älteren March-Anrainern erhoffte Pflege alter und neuer Freund- und Verwandtschaften spielt sich bis heute nur in sehr bescheidenem Rahmen ab.

Ein wesentlicher wirtschaftlicher Aufschwung blieb bis heute hauptsächlich auf die Region entlang des linken Marchufers gegenüber von Marchegg beschränkt und ist eher auf die Nähe zu Bratislava zurückzuführen als auf die Grenzöffnung. Nicht einmal ein signifikantes Anwachsen sonstiger gesellschaftlicher Kontakte, etwa auf sportlicher Ebene, ist zu bemerken. Die einzigen Städte, die eine Partnerschaft zwischen dem Weinviertel und der Záhorie unterhalten, sind bislang Holíč und Hollabrunn sowie Malacky und Gänserndorf. Kontakte zwischen dem Záhorské Múzeum Skalica und dem Museum Hohenau mündeten 2005 in eine Museumspartnerschaft.

Am aktivsten gehen noch die Schulen diesseits und jenseits der March aufeinander zu. So pflegen die Hauptschulen in Hohenau und Dürnkrut gute Beziehungen mit Schulen in der Slowakei. Die sprachlichen Kompetenzen, die in Hohenau und Moravský Svätý Ján vermittelt werden, und die musikalischen Fähigkeiten, die Hauptschüler in Dürnkrut und Kunstschüler in Senica erlernen und vertiefen, lassen für die Zukunft hoffen.

Entlang der March gab es seit 1989 zwar manchen Handschlag zwischen einem österreichischen Bürgermeister und einem slowakischen Primátor oder Starosta, aber für weitere Gemeindepartnerschaften hat es bisher nicht gereicht. Fast scheint es, als sei der „Eiserne Vorhang“ in Köpfen und Herzen hüben wie drüben noch immer nicht gänzlich abgebaut.

Zweck meiner Reise entlang der March ist es, eben diesen unsichtbaren aber spürbaren „Eisernen Vorhang“ zu durchbrechen, Interesse und Verständnis zu wecken und vielleicht das eine oder andere Unbekannte, Vergessene oder auch Vertraute (wieder) zu entdecken.

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Manche bezeichnen sie als „windische Marchauen“ und die Ungarn, die nach dem Niedergang des Großmährischen Reichs um das Jahr 1000 n. Chr. das Land eroberten, nannten sie Erdőhát, was etwa „Hinterwald“ bedeutet. Auch das slowakische Wort Záhorie heißt so viel wie „Land hinter den Bergen“. Das ist allerdings kein offizieller verwaltungspolitischer Begriff sondern bezeichnet vielmehr eine Landschaft. Die etwas despektierliche Benennung sorgt dafür, dass die Záhoráci, die „Hinterbergler“, deren Dialekt an das Tschechische erinnert, in der Slowakei gerne Ziel von ironischem Spott und allerlei Witzen ähnlich den Burgenländern bei uns sind. Dabei finden sich zwischen March und den Abhängen der Kleinen Karpaten Kulturgüter wie Siedlungsgebiete aus der Kupferzeit, eine der ältesten Kirchen Mitteleuropas, ein interessantes Projekt der EU, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, interessante Beispiele alter Volksarchitektur und vieles mehr, das wert ist, gerade von uns Nachbarn entdeckt und erkundet zu werden.

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Skalica, die Stadt, die lebt

SkalicaWappenEs war nicht die schlechteste Idee, meine Reise in Skalica zu beginnen. Hier in der Záhorie hat fast jeder Ort eine wechselvolle Geschichte – und wechselnde Namen. In der Monarchie hieß Skalica auf Deutsch einst Skalitz, auf Ungarisch Szakolca und als lateinische Bezeichnung ist Sakolcium überliefert. Die laut Selbstdarstellung „Stadt, die lebt“, hat 15.000 Einwohner, eine ausgezeichnete Eishockeymannschaft, eine florierende Volksmusikszene und eine Spezialität, die als das kulinarische Wahrzeichen von Skalica gilt, den Skalický trdelník.

Zwar reklamieren Tschechen und Ungarn die Süßspeise ebenfalls für sich und auch bei uns kennt man dieses köstliche Gebäck unter der Bezeichnung „Prügelkrapfen“, aber in jener Ecke der Slowakei ist man besonders stolz darauf. Inzwischen ist der Skalický trdelník sogar per EU-Verordnung geschützt.

Der Leibkoch des ungarischen Grafen und Generals József Gvadányi, der sich zwischen 1783 und 1801 in Skalica zur Ruhe gesetzt hatte, soll diese Spezialität aus Siebenbürgen mitgebracht haben. Wie so oft, ist zwar der Name des Grafen überliefert, nicht aber der des eigentlichen Schöpfers dieser köstlichen Spezialität.

Die Zubereitung eines Original Skalický trdelník ist für Alt und Jung eine ernste Angelegenheit. Bild: © unbekannt / Archiv Skalica

Die Zubereitung eines Original Skalický trdelník ist für Alt und Jung eine ernste Angelegenheit. Bild: © unbekannt / Archiv Skalica

Beim Trdelník wird Germteig auf Stangen aufgerollt und mit Zucker und Nussraspeln umhüllt. Die Rollen legt man auf eine offene Feuerstelle. Nachdem das Gebäck abgekühlt ist, wird es in Scheiben aufgeschnitten. So einfach das auch klingen mag – in Skalica setzt sich sogar ein eigener Verein für die richtige Herstellung ein.

Und so entsteht ein echter Skalický trdelník.

Für mich als Weinviertler, der selbst vor der Haustür mit großartigen Gewächsen gesegnet ist, ist es nicht einfach, von den Weinen aus der Gegend um Skalica zu schwärmen. Erwähnenswert ist aber allemal, dass Wein- und Kellerwirtschaft auch in diesem nördlichsten slowakischen Anbaugebiet auf eine rund 3000jährige Geschichte zurückblicken. In der kleinkarpatischen Region gedeiht auf fluvialen Sedimenten der March, auf Löss und Sand und auf kalkhaltigen Steinböden manch guter Tropfen. Hier pflegt man Riesling, Grünen Veltliner, Weißburgunder, Grünen Silvaner, Blaufränkischen, Blauen Portugieser und St. Laurent, den sie hier Svätovavrinecké nennen.

Wein und Musik begegnen einander in Skalica auf traditionelle Weise. Zwar verschlägt es mehrmals im Jahr sogar internationale Blues- und Jazzmusiker hierher, die authentischste Synthese von Musik, Tanz und Wein gelingt aber immer noch der Gruppe Skaličan, wie dieses Beispiel zeigt. Skaličan bemüht sich seit 1998, Volksmusik und Volkstänze der Záhorie wieder zu entdecken, zu beleben und weiter zu entwickeln.

Vlado Kumpan. Ein echter Záhoraci aus Skalica spielt sich in die Herzen der Fans in ganz Europa. Bild: © Sebastian Barthmes / Badische Zeitung

Vlado Kumpan. Ein echter Záhoraci aus Skalica spielt sich in die Herzen der Fans in ganz Europa. Bild: © Sebastian Barthmes / Badische Zeitung

Skalica ist auch die Geburtsstadt eines der bekanntesten Musiker der Slowakei, des Trompeters Vlado Kumpan. Seinen ersten Unterricht erhielt er im nahe gelegenen Gbely, studierte bereits mit 14 Jahren am Konservatorium in Bratislava und danach an der dortigen Musikhochschule. Mit seinen Musikanten begeistert er immer wieder die Liebhaber der typischen mährisch-slowakischen Musik in ganz Europa. 2003 wurde er sogar Europameister der Blasmusik. Hier spielt er sich bei einem Konzert in Holland mit Vypichnutá in die Herzen der Zuhörer, einem Stück des ebenfalls in der Nähe, in Lanžhot, geborenen Komponisten Metoděy Prajka.

Ein weiterer Beweis für die Musikaliät der Záhoráci ist František Krištof Veselý, einer der Väter der modernen slowakischen Operette. Der spätere Sänger, Schauspieler und Regisseur wurde am 12. April 1903 in Skalica geboren und unterstützte mit seinem Tenor schon in jungen Jahren den örtlichen Kirchenchor. Zusammen mit dem Komponisten Gejza Dusik und dem im nahen Senica geborenen Librettisten und Texter Pavol Braxatoris gilt Veselý als einer der Väter der modernen slowakischen Operette. Er war auch der Gründer des Theaters Nová Scéna in Bratislava. Er starb am 13. März 1977 in Bratislava. In diesem Musikbeispiel kann Veselý auch einen Schuss ungarisches Temperament nicht verhehlen, , verbrachte er doch seine spätere Jugendzeit in Budapest.

František Krištof Veselý, ein echter Záhoráci aus Skalica. Die Hits des charismatischen Entertainers leben bis heute. Bild: Nový čas

František Krištof Veselý, ein echter Záhoráci aus Skalica. Die Hits des charismatischen Entertainers leben bis heute. Bild: Nový čas

František Krištof Veselý begeisterte sein Publikum weit über die Grenzen der Tschechoslowakei hinaus als Operettentenor. Der legendäre „König des slowakischen Evergreens“ zauberte auch als Regisseur und Filmschauspieler vielen Menschen in wirtschaftlich schwierigen und wenig friedlichen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht.

Das Záhorské múzeum, das Museum der Záhorie in Skalica, bietet den besten Überblick über Archäologie, Geschichte und Volkskunde der Region entlang der March. Der Arzt Pavel Blaho legte dazu 1905 den Grundstein, indem er seine private Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machte. Für einen Euro Eintrittsgeld taucht der Besucher hier in die Welt unserer östlichen Nachbarn ein. Das Museum ist auch während der Wintermonate zugänglich und im Gegensatz zu den meisten übrigen Sammlungen der Slowakei sogar an Montagen geöffnet. Zwischen Oktober und Mai sind die Wochenenden allerdings für vorangemeldete Besucher reserviert.

Zum Museum gehört die ursprünglich romanische St. Georg Rotunde (Rotunda svätého Juraja), dahinter liegt der alte jüdische Friedhof aus dem 17. Jahrhundert.

Zwischen den Museen von Skalica und Hohenau besteht seit 2005 eine bemerkenswert fruchtbare Partnerschaft, die schon in etliche grenzüberschreitende Ausstellungen mündete, in die bisher immer wieder Protagonisten aus dem Umland der beiden Orte eingebunden waren –  ein Erfolg auch für die Europaregion Euregio Weinviertel–Südmähren–Westslowakei mit Sitz in Zistersdorf, die die wichtigsten Städte des Dreiländerecks Stück für Stück bei Ausbildung, Landwirtschaft und Tourismus einander näher bringen will, darunter unter anderem Skalica, das weiter südlich gelegene Malacky, die tschechischen Städte Hodonín, Břeclav und Brno sowie die vier Bezirkshauptstädte des Weinviertels.

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Holíč, eine Stadt im Familienbesitz

HolíčWappenIn dem vormals verschlafenen Städtchen Holíč, zu Deutsch Holitsch, auf Ungarisch Holics, begann um die Mitte des 18. Jahrhunderts schlagartig eine neue Ära. Maria Theresias Ehemann Franz I. Stephan erwarb 1736 das alte Weißkirchen, ließ die dortige Burg zu einer Sommerresidenz ausbauen und löste damit einen Wirtschaftsboom aus. Eine Ziegelproduktion, Porzellanmanufaktur, Schnapsbrennerei, Brauerei, Wassermühlen, Drahtbinderei, Seifenherstellung schossen wie Pilze aus dem Boden – ein Wirtschaftsimperium, das den gesamten Kaiserhof versorgte, war entstanden.

Holitscher Weihwasserbecken. Hl. Veronika mit dem Schweißtuch Christi. Bemalung in Muffelfarben. Holitsch, um 1755. Aus den Sammlungen Igo Levi Luzern bzw. Kurt Bösch. Bild Auktionshaus Michael Zeller, Lindau

Holitscher Weihwasserbecken. Hl. Veronika mit dem Schweißtuch Christi. Bemalung in Muffelfarben. Holitsch, um 1755. Aus den Sammlungen Igo Levi Luzern bzw. Kurt Bösch. Bild: Auktionshaus Michael Zeller, Lindau

Bereits 100 Jahre davor waren die reformatorischen Hutterer aus dem Weinviertel in die Záhorie geflohen. Dort stießen sie auf größere religiöse Toleranz und pflegten unter anderem ihre Kunst der Fayence-Keramik. Bis heute hat die Holitscher Fayence auf dem Kunstmarkt ihren Platz und erzielt bei Auktionen gute Preise.

Holíč unterhält eine Städtepartnerschaft mit Hollabrunn im Weinviertel. Daraus entstand mit EU-Fördermitteln der „Theresianische Handwerkshof“ (Tereziánsky remeselný dvor).

Beide Städte verbindet der Weinbau. Da verwundert es nicht, dass der Handwerkshof in erster Linie kulinarisch-touristisch ausgerichtet ist. Weinfest, theresianische Delikatessen, eine Vinothek, kreative Werkstätten und Handwerksvorführungen aus der Zeit Maria Theresias, Kutschfahrten, ein Künstlerhappening, Kinderprogramme… Viel hat man sich im Holitscher Schloss vorgenommen. Inzwischen scheinen die Energie der Partner und vor allem das Geld versiegt zu sein. Nach einem pompösen Start im Jahr 2010 und Investitionen von rund 770.000 Euro ist es um den Theresianischen Handwerkshof deutlich stiller geworden.

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Kopčany: Vergänglichkeit von Macht und Prunk

KopcanyWappenVon Holíč sind es nur ein paar Kilometer ins benachbarte Kopčany, das auf Deutsch Koptschan und auf Ungarisch Kopcsány bzw. bis 1882 Kopcsán genannt wurde. Inmitten ausgedehnter Felder, etwa 500 Meter in Richtung der tschechisch-slowakischen Grenze, liegt eine der beiden Sehenswürdigkeiten des Städtchens – die Kirche der Heiligen Margit, auf Slowakisch Kostol svätej Margity Antiochijskej. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist die einzige erhaltene Kirche aus der Zeit des Großmährischen Reichs.

Die Kapelle in Kopčany ist ein Rest des Großmährischen Reichs. Bild: Apsida

Die Kapelle in Kopčany ist ein Rest des Großmährischen Reichs. Bild: Apsida

Margit von Antiochia war übrigens neben dem Heiligen Georg Schutzpatronin des „Ungarischen Drachenordens“, einer martialischen Gemeinschaft, die 1408 von Kaiser Sigismund gegründet wurde, als dieser auch König von Ungarn war. Der Legende nach soll Margit vom Teufel in Gestalt eines Drachens geschluckt worden, dann aber ohne Verletzungen aus dem Magen des Drachens entkommen sein. Ob Margit tatsächlich „mit Gottes Gnade“ dem Teufel entronnen ist, wie es die fromme Legende berichtet, oder dermaßen „ungenießbar“ war, dass sie selbst der Teufel verschmähte, ist nicht bekannt. Jedenfalls ist sie die Patronin eines militanten Ordens, der den Kampf gegen die „ungläubigen“ Osmanen und die „im Verborgenen wütenden Christen“ – die Hussiten – auf seine Fahnen geschrieben hatte.

Die zweite Sehenswürdigkeit von Kopčany ist das „Kaiserlich-Königliche Gestüt“ (Cisársky a kráľovský žrebčín v Kopčanoch – NKP).

Im Jahr 1736 kaufte der Ehemann von Maria Theresia Friedrich von Lothringen die Herrschaft Holíč, zu der auch Kopčany gehörte. Das Gestüt „Štít“ und seine anliegenden Weiden und Wälder waren ein Ort für imposante Jagdtreffen der Habsburger und ihrer Gäste. Mit großem Aufwand kamen sie stets aus Wien über Moravská Nová Ves in Kopčany an. Insgesamt sechs Mal seit 1747 besuchte die kaiserliche Familie das „Štít“ gemäß den Einträgen im Stadtbuch von Kopčany.

Einst barocke Pracht, heute desolat: das Gestüt von Kopčany. Bild: Archiv NKP

Einst barocke Pracht, heute desolat: das Gestüt von Kopčany. Bild: Archiv NKP

Nach den Jagdtreffen folgten splendide Festessen im Saal des Repräsentationsgebäudes. Durch die Verlegung der Pferde aus Kladrub in Böhmen kamen auch Pferdepfleger und Trainer, „Reitknechte“, Wirtschaftsleiter und andere aus Österreich und Tschechien. Einige ihrer Nachkommen leben noch in Kopčany und Umgebung.

Etliche Gebäude der weitläufigen Anlage befinden sich heute in einem eher trostlosen Zustand. Allerdings besteht Hoffnung, dass ein umfangreiches Konzept zur Nutzung des Gestüts und dessen Umgebung  zumindest teilweise umgesetzt wird.

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(wird fortgesetzt)

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